Guide
Kalkulation
Einheitspreise aus Teilkosten aufbauen, Zuschläge sauber addieren, Urkalkulation behalten.
Die Kalkulation sitzt direkt am LV: Sie rechnen dort, wo die Positionen ohnehin stehen. Wer den Auftrag schon hat, kann diesen Bereich auch einfach überspringen.
Gerechnet wird ungerundet, gerundet erst in Anzeige und Export - so wie es die Prüfprogramme tun.
- Je Position tragen Sie die Teilkosten ein: Lohn, Stoff, Gerät, Sonstiges und den Anteil, den ein Nachunternehmer übernimmt.
- Daraus entsteht der Einheitspreis. Sie sehen jederzeit, woraus er sich zusammensetzt.
- Ein Cent Abweichung zu Ihrem alten Programm ist übrigens kein Fehler, sondern gewollt: BauGrid rundet erst am Ende, nicht zwischendurch.
- Beim Tippen schlägt BauGrid Preise vor - aus Ihren Rahmenverträgen, aus eigenen Kalkulationen und aus dem, was Sie zuletzt eingekauft haben. Die Prozentzahl sagt, wie gut der Text passt; mit den Pfeiltasten wählen, Enter übernimmt.
- Eine neue Lohnzeile ohne eigenen Preis rechnet automatisch mit Ihrem Kalkulationslohn.
- Ihre eigene Artikel- und Preisliste gilt für die ganze Firma, nicht nur für ein Projekt: Bezeichnung, Artikelnummer, Einheit, Preis, Kostenart, Lieferant und Gültigkeit. Zeilen legen Sie einzeln an oder importieren sie.
- Diese Einträge stehen beim Tippen ganz oben in den Vorschlägen. Ändern Sie später einen Preis, wirkt das nur auf neue Kalkulationen - bereits übernommene Preise bleiben stehen.
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Zuschläge werden addiert, nicht multipliziert - das entspricht dem VHB 221.
- Baustellengemeinkosten, allgemeine Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn kommen als Sätze obendrauf.
- Sie sehen sofort, was der Zuschlag in Euro bedeutet - und was am Ende beim Auftraggeber steht.
- Rechts läuft die Deckungsanzeige mit: Selbstkosten, Gewinn in Euro und Prozent, Über- oder Unterdeckung mit und ohne Wagnis und Gewinn, dazu das Delta zum aktuellen LV-Preis.
- Passt der Preis, übernehmen Sie ihn mit einem Klick ins LV. Mit dem Häkchen „Fixpreis“ schützen Sie den LV-Preis davor, später überschrieben zu werden.
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Ihr Kalkulationspreis bleibt intern - im Export an den Auftraggeber steht nur der LV-Preis.
- Die Urkalkulation bleibt erhalten. Kommt es zum Streit über einen Nachtrag, ist sie oft das wichtigste Dokument, das Sie vorlegen können.
- Gedruckt wird sie als Herstellkostenübersicht mit Kalkulationsansätzen: Kalkulationslohn nach VHB-Formblatt 221, Zuschläge je Kostenart, Herstellkosten, Angebotssumme und Deckungsbeitrag - je Position mit allen Ansätzen und der Abweichung zum LV-Preis.
- Der Ausdruck trägt den Vermerk „Interne Kalkulation - nicht zur Weitergabe“. Für den Auftraggeber drucken Sie das LV, nicht die Kalkulation.
- Zum Weiterrechnen geht die Kalkulation auch als Excel heraus.
- Kalkulationspreis und LV-Verkaufspreis sind bewusst getrennt. Ihre Marge taucht in keiner Datei auf, die beim Auftraggeber landet.
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Aufmaß am Plan