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Guide

Mengen (Abrechner*innen)

Rechenansätze nach REB 23.003, Rundung wie beim Prüfer, Druck und Export für den Auftraggeber.

Das Mengenblatt ist die Tabelle, in der Ihre Mengen entstehen - nach REB 23.003, so wie der Auftraggeber sie erwartet.

1

Hilfswerte mit Kennzeichen H zählen nicht zur Summe - dafür können andere Zeilen auf sie verweisen.

  • Rechenansatz eintippen oder aus einer Messung übernehmen. Die REB-Formeln FN 00 bis FN 20 stehen zur Verfügung.
  • Mit Adressen aus Blatt und Zeile verweisen Sie von einer Zeile auf eine andere - so bleiben Zwischenergebnisse nachvollziehbar.
  • Mit dem Standard-AZ oben ordnen Sie neue Zeilen automatisch der richtigen Abrechnungszeile zu.
  • Rechts neben der Tabelle steht der Mengenvergleich der Position: LV-Menge, berechnete Menge und die Differenz - Sie sehen sofort, ob Sie über oder unter der Ausschreibung liegen.
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2

Spalte 1 bis 5 gehören Ihnen - Doppelklick auf den Kopf, und die Spalte heißt so, wie Sie sie brauchen.

  • Unter Einstellungen > Spalten anpassen blenden Sie ein, was Sie wirklich sehen wollen: Ort, AZ, Kostenträger, Kostengruppe, Prüfspalte oder Prüfnotiz.
  • Dazu kommen fünf freie Spalten. Ein Doppelklick auf den Spaltenkopf benennt sie um - etwa in Bauteil, Geschoss oder Achse.
  • Das ist nur die Ansicht der Tabelle. An den Rechenansätzen und den Mengen ändert sich dadurch nichts.
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3

Stellen Sie genau das ein, was das Prüfprogramm Ihres Auftraggebers verlangt - dann stimmen die Summen auf den Cent.

  • Zur Wahl stehen: 3 Stellen, nicht runden, 2 Stellen, nur Mengeneinheit Quadratmeter auf 2 Stellen oder nur Längen und Flächen auf 2 Stellen. Auf Wunsch ohne Hilfswerte.
  • Die Einstellung gilt projektweit und wirkt sofort - auch auf alles, was Sie schon erfasst haben. Ihre Rechenansätze bleiben dabei unverändert, nur die Ergebnisse werden neu gerundet.
  • Wirkt überall gleich: Anzeige, Summen, Druck, Export und Abrechnung.
Warum das wichtig ist

Öffentliche Auftraggeber schreiben die Rundung in ihren Prüfvorgaben vor. Stimmt sie nicht überein, weicht Ihre Menge von der Prüfrechnung ab - und Sie diskutieren über Cent-Beträge statt über die Leistung.

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4

Zwei Kostenträger dürfen sich einen Nummernkreis teilen - zwei Personen nicht.

  • Damit sich Blattnummern nie doppeln, teilen Sie das Projekt in Bereiche auf: von-bis je Kostenträger oder je Mitarbeiter.
  • Wer misst, bekommt seinen eigenen Bereich - so vergeben zwei Kollegen am selben Tag nie dieselbe Nummer.
  • Bei Kostenträgern ist ein gemeinsamer Bereich erlaubt, weil dort die Nummer im Zusammenhang eindeutig bleibt. Bei Personen wäre genau das die Fehlerquelle.
  • Ohne Bereich nummeriert jeder aus dem gesamten Raum 0001 bis 9999. BauGrid schlägt den nächsten freien Bereich vor - über dem höchsten schon belegten Blatt - und rechnet ihn in Zeilen um, 26 Zeilen je Blatt.
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5

Der Nachweis hängt an der Zeile, nicht in einem Ordner daneben.

  • Zeile auswählen, Anlage hochladen - Foto, Skizze oder Nachweis hängt damit direkt an diesem Rechenansatz.
  • Über das Menü in der Werkzeugleiste öffnen Sie die Anlagen-Übersicht: Sie sehen auf einen Blick, an welchen Positionen etwas hängt und wie viele Dateien es sind.
  • Beim Drucken können Sie die Fotos mitgeben - der Prüfer sieht Zahl und Nachweis nebeneinander.
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6

Der Prüfer darf markieren und kommentieren, aber nichts an Ihren Zeilen ändern.

  • Unter Einstellungen > Mengen-Prüfer zuweisen bestimmen Sie die Firma, die Ihre Mengen prüft. Das kann ein Büro sein, das gar nicht zu Ihrem Unternehmen gehört.
  • Der Prüfer markiert Zeilen als geprüft, abgelehnt oder mit Rückfrage und schreibt eine Prüfnotiz dazu. Abgelehnte Zeilen bekommen einen roten, Rückfragen einen gelben Balken.
  • Geprüft wird je Abrechnungszeile: Sie senden eine AZ zur Prüfung, der Prüfer sendet sie zurück. Solange sie beim Prüfer liegt, ist sie bei Ihnen gesperrt - sonst prüft er einen Stand, den es längst nicht mehr gibt.
  • Wechseln oder entfernen Sie den Prüfer, kommen offene AZ automatisch zu Ihnen zurück. Bereits geprüfte bleiben unverändert.
  • Wie die andere Seite damit arbeitet, steht auf der Guide-Seite Mengen (Prüfer*innen).
Was der Prüfer zu sehen bekommt

Mit der Zuweisung sieht die Firma Ihre Rechnungen, die dahinter liegenden Mengen mit AZ-Zuordnung, die verknüpften LV-Positionen samt Einheitspreisen und Gesamtbeträgen sowie alle Anlagen. Das ist Absicht: er prüft mit genau den Zahlen, die auf der Rechnung stehen. Vor dem Zuweisen zeigt BauGrid diese Liste noch einmal zur Bestätigung.

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7

Die Markierungen des Prüfers sehen Sie erst, wenn er die Abrechnungszeile zurückgesendet hat.

  • Der Schalter Prüf in der Werkzeugleiste blendet die Spalten Prüf und Prüfnotiz ein. Grüner Haken heißt in Ordnung, rotes X abgelehnt, Fragezeichen Rückfrage - die Notiz daneben nennt den Grund.
  • Gelb hinterlegte Zeilen stammen vom Prüfer. Er hat dort seinen eigenen Ansatz gegengerechnet, ohne Ihre Zeilen anzufassen.
  • Arbeiten Sie die Punkte ab und senden Sie die Abrechnungszeile erneut zur Prüfung - so oft, bis beide Seiten dieselbe Menge sehen.
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8

Für den Druck wählen Sie die Nachkommastellen getrennt - das ändert nur das Papier, nicht die Berechnung.

  • Gedruckt wird das Aufmaßblatt mit Filtern nach Abrechnungszeile, Ort oder Position - auf Wunsch mit den Fotos aus den Anlagen.
  • Für die Prüfung beim Auftraggeber exportieren Sie DA11 oder X31, für die eigene Auswertung Excel. Der Mehrmengen-Report stellt Soll und Ist gegenüber.
  • Über Datei > Importieren lesen Sie eine DA11-Datei wieder ein.
  • Und wenn einmal gar nichts geht: Der Notfall-Export erzeugt die DA11-Datei direkt im Browser, ohne Server - samt der Zeilen, die noch nicht gespeichert sind. Ihre Abgabefrist hängt nicht an unserer Verfügbarkeit.
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9

Was in einer versendeten Rechnung steht, lässt sich im Mengenblatt nicht mehr still ändern.

  • Steckt eine Abrechnungszeile in einer versendeten Rechnung, sperrt BauGrid sie. Die Zeilen bleiben lesbar, das Schloss in der AZ-Spalte nennt den Grund.
  • Dasselbe gilt, solange eine AZ beim Prüfer liegt - bis zur Rücksendung. Im Blatt sind beide Sperren zu unterscheiden: das Schloss an der abgerechneten Zeile und das Schloss an der Zeile, die gerade geprüft wird.
  • Brauchen Sie mehr Menge, kommt sie in die nächste Abrechnungszeile oder in einen Nachtrag. Jede gestellte Rechnung bleibt damit auf dem Stand nachvollziehbar, auf dem sie beruht.
Warum gesperrt wird

Eine gestellte Rechnung ist ein Beleg. Ändern sich hinterher still die Mengen dahinter, passt der Beleg nicht mehr zur Berechnung - und genau das prüfen Auftraggeber und Betriebsprüfer.

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