Im Rohbau steckt das Geld in vier Einheiten: Kubikmeter Beton, Quadratmeter Schalung, Tonnen Bewehrung und Quadratmeter Mauerwerk. Und es geht dort verloren, wo die Menge im Container auf Papier steht, der Prüfer des Auftraggebers Zeilen streicht und die Mehrmenge erst in der Schlussrechnung auffällt. BauGrid führt den Rohbaubetrieb komplett: die Mengen am Plan, die Prüfung mit dem Auftraggeber, die Kolonne, das Gerät, den Einkauf und die Zahlen im Büro.
Das Aufmaß der Kellerwände steht auf einem Blatt im Bauwagen. Abends tippt es jemand in Excel, mit den Zahlen von gestern und der Handschrift von heute.
Gemessen wird direkt am PDF-Plan: Maßstab über zwei Punkte mit bekannter Distanz kalibrieren, dann Linie, Polylinie, Rechteck, Polygon, Kreis, Bogen oder Zählaufmaß. Jede Messung wird zu einem Block im Mengenblatt, mit Kommentarzeile für Messungsnummer und Planseite, Hilfswertzeilen für Länge, Breite und Höhe und darunter der eigentliche Rechenansatz.
Der Prüfer des Auftraggebers streicht drei Zeilen. Die Diskussion läuft über Mails mit angehängten PDF-Ständen, und am Ende weiß niemand, welche Fassung gilt.
Die Prüfung läuft im Blatt selbst. Sie geben einen Abrechnungszeitraum für die Prüfer-Firma frei, die je Zeile Geprüft, Beanstandet oder Rückfrage setzt. Beim Abschließen entsteht eine unveränderliche Prüfversion mit allen Zeilen, Status und Notizen. Beanstandetes geht mit null in die Summe, Korrekturen laufen als neue Zeilen.
Die Schalung ist bei 140 Prozent der ausgeschriebenen Menge. Aufgefallen ist das beim Aufstellen der Schlussrechnung, ein neuer Einheitspreis war nie Thema.
Die Abweichung steht als Prozentwert an der Position, markiert ab 110 Prozent und rot ab 150 Prozent. Der Mehrmengen-Report stellt LV-Menge, berechnete Menge, Differenz und Prozentsatz gegenüber, auf Wunsch mit Einheitspreis und Beträgen. Damit steht das Gespräch nach § 2 Abs. 3 VOB/B an, solange es noch etwas bringt.
Regiearbeiten für den Bauherrn: Der Zettel liegt seit vier Wochen ohne Gegenzeichnung im Büro des Bauleiters.
Der Stundenlohnzettel nach § 15 VOB/B entsteht als unterschriftsreifer DIN-A4-Beleg mit Firmenkopf, Arbeiter-, Material- und Geräteliste, Unterschriftenfeldern und bis zu vier Fotos. Er geht an genau eine Projektfirma, die ihn prüft und gegenzeichnet oder mit Begründung zurückgibt. Das Abzeichnen ist den Bauleitungs-Rechten vorbehalten.
Sieben Schritte in sieben Modulen. Die Menge wird einmal ermittelt und danach weitergereicht: in die Prüfung, in den Nachtrag, in die Rechnung und in die Zahlen des Betriebs.
Kubikmeter Beton, Quadratmeter Schalung, Tonnen Bewehrung, Quadratmeter Mauerwerk: Im Rohbau entscheidet sich an diesen vier Zahlen, ob ein Bauvorhaben trägt. In BauGrid stehen sie nebeneinander im selben Mengenblatt, je LV-Position und je Abrechnungszeitraum. Beton kommt als Fläche mit Höhe vom PDF-Plan, Schalung und Mauerwerk als Fläche, Bewehrung als Masse aus Biegeliste oder Lieferschein. Die Öffnung in der Wand wird zur eigenen Zeile mit Vorzeichen: Sie entscheiden je Öffnung, was abgezogen wird, und die Entscheidung steht danach nachvollziehbar im Blatt. Abschnitt 5 der jeweiligen ATV der VOB/C gibt die Bezugsgröße vor, DIN 18300 für Erdarbeiten, DIN 18330 für Mauerarbeiten, DIN 18331 für Betonarbeiten, DIN 18451 für Gerüstarbeiten.
Jede Zeile trägt ihre REB-Adresse nach dem BBBBZI-Schema. Auf Wunsch vergibt BauGrid eine feste Blattnummer je Position und teilt Blatt-Bereiche je Mitarbeiter zu, die sich nicht überschneiden. Zwei Poliere können damit dieselbe Position parallel führen. Vor dem DA11-Export prüft BauGrid unter anderem, ob die Ordnungszahlen rein numerisch sind und in die neunstellige OZ-Maske passen, damit die Datei bei iTWO, ARRIBA oder California sauber einliest; wo das Nummernsystem das nicht hergibt, weist BauGrid auf den Weg über GAEB X31 hin.
Der Streit im Rohbau entsteht selten an der Formel, sondern an der Frage, welcher Stand gilt. Deshalb läuft die Mengenprüfung im Blatt selbst: Der Abrechner gibt einen Abrechnungszeitraum für die zugewiesene Prüfer-Firma frei, nur diese Firma setzt danach je Zeile Geprüft, Beanstandet oder Rückfrage, und nur sie schließt den Zeitraum ab. Beim Abschließen entsteht eine unveränderliche Prüfversion mit allen Zeilen, Status und Notizen, und die Zeilen werden gesperrt. Beanstandete Zeilen gehen mit null in die Summe, Korrekturen laufen als neue Zeilen. Zeilen, die der Prüfer selbst angelegt hat, fließen nie in Ihre Rechnung.
Ein Rohbaubetrieb wächst über Kolonnen, dann über Niederlassungen, dann über Gesellschaften. BauGrid geht diesen Weg mit: Es ist dieselbe Software für den Ein-Mann-Betrieb wie für den Konzern mit mehreren hundert Mitarbeitern, eine Codebasis ohne getrennte Lite- oder Enterprise-Fassung, und auf Großprojekte ausgelegt. Die Organisationsstruktur bildet Konzern, Gesellschaft, Niederlassung und Abteilung als Baum ab, je Einheit mit eigener USt-IdNr., eigenem Handelsregister, eigener Bankverbindung, eigener Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG mit Nummer und Gültigkeitsdatum, eigenem Arbeitszeit-Modell und dem richtigen Bundesland samt Feiertagen. Was Sie an einer Einheit nicht eigens setzen, erbt sie vom nächsthöheren Knoten. Mehrere Firmen laufen mandantenfähig nebeneinander, und die Firmenverbünde bleiben streng voneinander getrennt: Vor jeder Fachlogik steht eine zentrale Rechteprüfung, die jeden Zugriff außerhalb des eigenen Organisationsbaums abweist.
Die Berechtigungen stehen je Modul in sechs Stufen von 0 bis 5 und sind reichweitenbasiert: eigene Daten, eigenes Team, die Firma lesend, bearbeiten, verwalten. Jede Änderung an einer Rolle wird protokolliert. Dazu mehrstufige Freigabe mit bis zu neun Stufen und einer Vertretungsregel mit Zeitraum, die Anfragen während einer Abwesenheit automatisch umleitet. Die GoBD-Sperre wird in der Datenbank durchgesetzt: Betrag, Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Lieferant und Bankverbindung einer freigegebenen Rechnung stehen fest, korrigiert wird über Storno und Neuanlage, und die Protokolltabellen nehmen ausschließlich neue Zeilen an. Dazu DATEV-EXTF für den Buchungsstapel, DATEV-Lodas für den Lohn und XRechnung als UBL 2.1 nach EN 16931 mit geprüfter Leitweg-ID. Im Professional-Tarif ist die Zahl der Bauvorhaben nicht begrenzt, ab 100 Nutzern erstellen wir ein individuelles Angebot.
Neben der Abrechnung läuft der Betrieb: Zeiterfassung mit Smartphone-App, Kiosk-Modus am Bauwagen mit vierstelliger PIN, GPS mit Geofence, Freigabe-Workflow und Monatsabschluss, dazu die BRTV-Zuschläge für Samstag, Sonntag und Nacht. Lohn zieht daraus den Monatslauf und friert ihn beim Festschreiben ein. Inventar führt Schalung, Geräte und Werkzeug mit Standorten, Fuhrpark die Fahrzeuge, Material die Anforderung von der Baustelle bis zur Bestellung, und der Einkauf holt Preise für Beton, Bewehrung und Schalung über einen geteilten Link ein, den der Lieferant ohne Konto öffnet.
Auf der Baustelle selbst führen Bautagebuch mit Wetterdaten vom DWD, Fotodokumentation nach Bauteil, Geschoss und Raum, Mängel mit Pin auf dem Plan, Lieferscheine per Foto mit ausgelesener Nummer, Lieferant, Material, Menge und Kennzeichen sowie Offene Punkte als lebendes Board den Nachweis. Der Bauzeitenplan hält den Ablauf, mit allen vier Abhängigkeitstypen nach DIN 69900 und dem kritischen Pfad nach der Critical-Path-Method. Der Rohbau ist der Blickwinkel dieser Seite, geführt wird damit der ganze Betrieb.
Die Zeiterfassung ist dauerhaft kostenlos bis 20 Mitarbeiter, ab dem 21. Nutzer 3 € je Nutzer und Monat. Der Starter-Plan enthält 1 Bau-Projekt mit bis zu 5 Nutzern kostenlos, inklusive Aufmaß, LV und Abrechnung. Professional kostet 30 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (42 € monatlich, ab 6 Nutzern). Alle Details auf der Preisseite.
Für Rohbauunternehmen, die selbst ausführen, für den Polier, der die Menge kennt, für die Abrechnung, die sie prüfbar abgeben muss, und für Betriebe, die als Nachunternehmer für einen Generalunternehmer arbeiten und deshalb sauber übergeben wollen. Wer zusätzlich den Ausbau führt, findet den weiteren Ablauf unter Hochbau Software. Wer schlüsselfertig übergibt, liest unter Schlüsselfertigbau Software weiter, wer überwiegend vergibt, unter Generalunternehmer Software. Erdbau und Kanal stehen auf Tiefbau Software.
Zum Weiterlesen: das Muster für ein Aufmaßblatt zeigt den Aufbau nach REB, der Aufmaß-Software-Vergleich ordnet BauGrid neben die üblichen Aufmaß- und Abrechnungsprogramme, und im Glossar stehen REB 23.003, DA11 und Abzugsfläche. Alle Beträge stehen auf der Preisseite.
Starter-Plan mit 1 Projekt und 5 Nutzern kostenlos: LV einlesen, am Plan messen, Blatt prüfen lassen, Abschlagsrechnung stellen.
Alle vier sind Zeilen im selben Mengenblatt, je LV-Position und je Abrechnungszeitraum. Am PDF-Plan ergibt eine Fläche mit Höhe Kubikmeter Beton, eine Fläche ohne Höhe Quadratmeter Schalung oder Mauerwerk, eine Linie laufende Meter für Fugen und Fundamentstreifen. Bewehrung rechnet nach Masse: Die Tonnen kommen aus der Biegeliste oder vom Lieferschein und stehen als Rechenansatz im Blatt.
Der Abrechner gibt einen Abrechnungszeitraum für die zugewiesene Prüfer-Firma frei. Nur diese Firma setzt danach je Zeile Geprüft, Beanstandet oder Rückfrage und schließt den Zeitraum ab. Beim Abschließen entsteht eine unveränderliche Prüfversion mit allen Zeilen, Status und Notizen, und die Zeilen werden gesperrt. Beanstandete Zeilen gehen mit null in die Summe, Korrekturen laufen als neue Zeilen.
Ja. Jede Zeile bekommt eine REB-Adresse nach dem BBBBZI-Schema, auf Wunsch mit fester Blattnummer je Position und Blatt-Bereichen je Mitarbeiter, die sich nicht überschneiden. So führen zwei Leute dieselbe Position parallel, ohne sich die Nummern zu zerschießen.
BauGrid zeigt je Position, wie viel Prozent der LV-Soll-Menge aufgemessen sind, markiert ab 110 Prozent und färbt ab 150 Prozent rot; die Schwelle lässt sich ändern. Der Mehrmengen-Report stellt LV-Menge, berechnete Menge, Differenz und Prozentsatz gegenüber, auf Wunsch mit Einheitspreis und Beträgen. Fachlich dahinter steht § 2 Abs. 3 VOB/B.
Nein. Dieselbe Software trägt den Betrieb mit fünf Leuten und den Konzern mit mehreren hundert Mitarbeitern, ohne getrennte Lite- oder Enterprise-Fassung, und sie ist auf Großprojekte ausgelegt. Der Organisationsbaum bildet Konzern, Gesellschaft, Niederlassung und Abteilung ab, mehrere Firmen laufen mandantenfähig nebeneinander, und im Professional-Tarif ist die Zahl der Bauvorhaben nicht begrenzt.
Der Starter-Plan enthält 1 Bau-Projekt mit bis zu 5 Nutzern kostenlos, inklusive Aufmaß, LV und Abrechnung. Professional kostet 30 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (42 € monatlich, ab 6 Nutzern). Die Zeiterfassung ist dauerhaft kostenlos bis 20 Mitarbeiter.