Ein Bauunternehmen rechnet in Kubikmetern Beton, Quadratmetern Schalung und Tonnen Bewehrung ab, vergibt die Hälfte der Leistung an Nachunternehmer und lebt von der Abschlagsrechnung. Wenn LV, Kalkulation, Aufmaß, Vergabe und Rechnung in fünf getrennten Programmen liegen, kostet jede Abrechnung Tage und jeder Projektstand ist eine Woche alt. BauGrid führt diese Kette in einem System, mit den Mengen als gemeinsamer Grundlage.
Die achte Abschlagsrechnung für den Bauherrn. Was bisher abgerechnet wurde, steht in einer Excel-Datei, die drei Leute gleichzeitig bearbeitet haben.
Die Abschlagsrechnung baut kumulativ auf: Sie rechnet alle Leistungen bis zum aktuellen Abschlag ab und zieht die bereits gestellten Abschläge als eigene Zeilen ab. Sicherheitseinbehalt, Bauabzugsteuer, Nachlass und Skonto stehen getrennt auf dem Rechnungsblatt.
Ein Nachunternehmer hat schon mehr abgerechnet, als sein Auftrag hergibt. Aufgefallen ist es beim Prüfen der Schlussrechnung, Monate später.
In der Baufirmen-Liste steht die kumulierte Abrechnung neben der Auftragssumme. Überschreitet sie den Auftrag, wird die Spalte rot und zeigt den Prozentwert. Nachträge des Nachunternehmers werden getrennt vom vergebenen LV geführt.
Der Geschäftsführer fragt nach dem Ergebnis von Projekt 7. Die Antwort dauert zwei Tage, weil Kosten aus der Buchhaltung, Stunden aus der Zeiterfassung und Bestellungen aus dem Einkauf zusammengesucht werden müssen.
Das Controlling zieht Auftragsbestand, Soll-Kosten, Ist-Kosten und Obligo aus den Modulen, in denen sie ohnehin entstehen. Der Excel-Bericht für einen frei wählbaren Zeitraum enthält Projekte, Monatsverlauf, offene Posten und Belege mit Kostenträger und Kostenstelle.
Zwei Gesellschaften, drei Niederlassungen, jede mit eigenem Briefkopf, eigener Steuernummer und eigenem Bundesland mit anderen Feiertagen. Verwaltet wird das in Word-Vorlagen.
Der Organisationsbaum bildet Konzern, Gesellschaft, Niederlassung und Abteilung ab. Stammdaten, Bankverbindung, Arbeitszeit-Modell, Feiertage nach Bundesland und DATEV-Einstellungen hängen je Einheit, und der Baum steuert zugleich Sichtbarkeit und Auswertungen.
Sechs Schritte in sechs Modulen. Jede Menge wird einmal erfasst und danach weitergereicht: in die Kalkulation, in die Vergabe, in die Rechnung und ins Controlling.
Am PDF-Plan kalibrieren Sie den Maßstab über zwei Punkte mit bekannter Distanz und messen dann mit Linie, Polylinie, Rechteck, Polygon, Kreis, Bogen und Zählaufmaß. Eine Fläche mit Höhe ergibt Kubikmeter, das ist der Weg für Bodenplatte, Wände und Decken; eine Fläche ohne Höhe ergibt Quadratmeter für Schalung und Abdichtung; eine Linie ergibt laufende Meter für Fugen, Fundamentstreifen und Anschlüsse. Wer ohne Plan arbeitet, tippt den Rechenansatz direkt ins Mengenblatt nach REB 23.003, mit 27 Formelnummern, freien Ausdrücken, Faktor und Vorzeichen für Abzüge.
Die Abrechnungsregeln stehen in Abschnitt 5 der jeweiligen ATV der VOB/C: DIN 18300 für Erdarbeiten, DIN 18330 für Mauerarbeiten, DIN 18331 für Betonarbeiten. Sie bestimmen, welche Bezugsgröße gilt und welche Öffnungen abgezogen oder übermessen werden. Welche Fassung und welcher Vertrag gelten, entscheiden Sie, und genau so wird gerechnet. BauGrid sorgt dafür, dass jeder Abzug als eigene, für den Prüfer nachvollziehbare Zeile dasteht, und prüft vor dem Export die REB-Adressen auf Eindeutigkeit, damit die DA11-Datei bei iTWO, ARRIBA oder California sauber einliest.
Im Hoch- und Schlüsselfertigbau steckt der größere Teil des Risikos nicht in der eigenen Leistung, sondern in der Vergabe. Der Preisspiegel steht vor der Vergabe und stellt die Angebote mehrerer Bieter je Position gegenüber; der Nachunternehmer-Vergleich steht danach und stellt Ihre kalkulierten und aufgemessenen Mengen den tatsächlichen Auftrags- und Abschlagswerten des beauftragten Betriebs gegenüber, je Position mit Differenzspalte und Summenzeile. Fünf Status begleiten die Zuordnung von Angefragt bis Gekündigt, sechs Status die einzelne Abschlagsrechnung. Nachtrags-Positionen außerhalb des vergebenen LV werden getrennt geführt, mit Art wie Nachtrag, Zulage oder Abzug. Die Firma-Trennung ist strikt: Der Projekt-Ersteller sieht die vollständige Vergabe-Matrix, jede andere Firma nur die eigenen Daten und die der direkt unter ihr registrierten Sub-Firmen.
Für öffentliche Auftraggeber erzeugt BauGrid XRechnung nach EN 16931 im UBL-Format mit den Bau-Rechnungsarten 875 für den Abschlag, 876 für die Teilschlussrechnung und 877 für die Schlussrechnung; die Leitweg-ID kommt aus der Empfänger-Firma, Reverse Charge nach § 13b UStG und der Zahlungsweg SEPA sind abgebildet. Eingehende Rechnungen holt BauGrid per IMAP aus dem Rechnungspostfach, liest E-Rechnungen strukturiert und PDF-Rechnungen per KI-OCR ein und prüft die Pflichtangaben nach § 14 UStG als Hinweis, ohne zu blockieren. Eine Rechnung lässt sich anteilig auf mehrere Unterfirmen und Kostenstellen verteilen, statt sie mehrfach anzulegen.
Um die Abrechnung herum liegen die Module des Baubetriebs: das Bautagebuch mit Wetterdaten, die Lieferscheine, die auf der Baustelle fotografiert und von der KI mit Nummer, Lieferant, Material, Menge und Kennzeichen ausgelesen werden, die Baustellenfotos mit Suche in normaler Sprache, die Mängel mit Gewerk und Plan-Pin und der Bauzeitenplan mit Abhängigkeiten und kritischem Pfad. Die Zeiterfassung kennt die Bauberufe Hochbau, Tiefbau und Maurer sowie Tätigkeiten wie Schalung, Bewehrung und Betonage; ihre freigegebenen Stunden gehen in den Lohnlauf und als Lohnkosten ins Controlling.
CAD, Statik und Fachplanung bleiben bei Ihren Planern, die steuerliche Verantwortung bleibt beim Steuerberater. BauGrid bereitet Buchungen und Lohn vollständig auf und übergibt sie über DATEV-EXTF und DATEV-Lodas. Dazwischen liegt alles, was den Bau selbst ausmacht: Kalkulation, Aufmaß, Vergabe an Nachunternehmer, Abrechnung und Controlling über alle Baustellen.
Die Zeiterfassung ist dauerhaft kostenlos bis 20 Mitarbeiter, ab dem 21. Nutzer 3 € je Nutzer und Monat. Der Starter-Plan enthält 1 Bau-Projekt mit bis zu 5 Nutzern kostenlos, inklusive Aufmaß, LV und Abrechnung. Professional kostet 30 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (42 € monatlich, ab 6 Nutzern). Alle Details auf der Preisseite.
Für Bauunternehmen im Hoch- und Schlüsselfertigbau, für Generalunternehmer, die überwiegend vergeben, und für Rohbaubetriebe, die selbst ausführen und nach VOB/B abrechnen. Wer den Tiefbau oder den Straßenbau als Schwerpunkt hat, findet die dortigen Besonderheiten mit Rechenansätzen nach REB und DA11-Datei auf den Seiten Tiefbau Software und Straßenbau Software. Betriebe, die Gewerke als Nachunternehmer zuliefern, sehen ihren Ablauf unter Software für Trockenbau.
Zum Weiterlesen: die Vorlage für die Abschlagsrechnung zeigt den kumulierten Aufbau, der AVA-Software-Vergleich ordnet BauGrid neben die klassischen Ausschreibungs- und Abrechnungsprogramme, und im Glossar stehen Urkalkulation, Abschlagsrechnung und Nachunternehmer. Alle Beträge stehen auf der Preisseite.
Starter-Plan mit 1 Projekt und 5 Nutzern kostenlos: LV einlesen, kalkulieren, am Plan messen, Abschlagsrechnung stellen.
Jede Aufmaßzeile trägt die Nummer des Abschlags und die LV-Position. Die Abschlagsrechnung übernimmt daraus Menge, Einheitspreis und Gesamtpreis je Position. Bereits gestellte Abschläge erkennt BauGrid und zieht sie als eigene Zeilen ab, sodass Schlussrechnung und Zahlbetrag stimmen. Das Mengenblatt geht als PDF, Excel, DA11 oder X31 mit.
Beton als Fläche mit Höhe am PDF-Plan, das ergibt Kubikmeter. Schalung als Fläche in Quadratmetern. Bewehrung wird nach Masse abgerechnet: Die Tonnen kommen aus der Biegeliste oder vom Lieferschein und werden als Rechenansatz im Mengenblatt geführt, der Lieferschein hängt als Beleg daran.
Ja. In der Baufirmen-Liste wird die kumulierte Abrechnung gegen die Auftragssumme verglichen. Übersteigt die abgerechnete Summe den Auftrag, erscheint die Spalte Abgerechnet rot mit der Prozentangabe, etwa 112 Prozent. Bezahlt-Summe und offene Abschlagsrechnungen stehen daneben.
Aus den Modulen, mit denen ohnehin gearbeitet wird: Auftragsbestand aus dem aktiven LV samt genehmigter Nachträge, Soll-Kosten aus der Kalkulation, Ist-Kosten aus zugeordneten Eingangsrechnungen und den Lohnkosten der Zeiterfassung, Obligo aus gesendeten Bestellungen und vergebenen Nachunternehmer-Aufträgen.
Ja. Der Organisationsbaum kennt vier Ebenen: Konzern, Gesellschaft, Niederlassung und Abteilung. Je Einheit hinterlegen Sie Stammdaten wie USt-IdNr., Handelsregister, Bankverbindung und Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie eigene Arbeitszeit-, Feiertags- und DATEV-Einstellungen.
Der Starter-Plan enthält 1 Bau-Projekt mit bis zu 5 Nutzern kostenlos. Professional kostet 30 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (42 € monatlich, ab 6 Nutzern). Die Zeiterfassung ist dauerhaft kostenlos bis 20 Mitarbeiter.